Diagnose Hüftgelenksdysplasie...
Künstliche Gelenke – eine Neuformung des Beckens hätten einen langen Leidensweg bedeutet, wenn dieser überhaupt ein Ende gefunden hätte. Noch war Mila relativ schmerzfrei und konnte sich gut bewegen. Hinzu kommt der hohe Kostenfaktor der uns inklusive Vor- und Nachversorgung mit Medikamenten auf 2500 € veranschlagt wurde, ohne Garantie auf Erfolg dieser OP.
Eine weitere Variante, war die Resektion des Femurkopfes. Hier wird der Gelenkkopf komplett entfernt. Für leichtere Hunde wie Mila durchaus eine Alternative, da es dem Hund möglich ist nur gestützt auf seinen Muskeln, zu laufen. In meinen Augen ist dies aber eine sehr radikale Variante die als letzte Möglichkeit immer noch in Frage kommen kann.
Deswegen entschied ich mich für die Goldimplantation. Eine noch relativ „junge“ Methode um vor allem Schmerzen und den damit verbundenen Folgeschäden (Arthrosen) vorzubeugen. Kurz zusammenfassend, werden bei der Goldimplantation an Gelenken und in Nähe der betroffenen Regionen (Hüfte), Goldstücke (1 Gramm) eingesetzt. So werden Durchblutung und Nervenbahnen positiv stimmuliert und der Hund lebt vorerst schmerzfreier. Dieses Thema ist so umfassend, dass ich an dieser Stelle gern an die Tierarztpraxis Rogalla & Rummel verweise.